Notwendige Unterlagen zur Immobilienbewertung

Verkehrswertgutachten werden von Sachverständigen mannigfaltiger Daten erstellt. Dazu kann es sehr vorteilhaft sein, wenn sie vor der Beauftragung des Sachverständigen die nachfolgenden Unterlagen zur Verfügung stellen können. Dadurch verkürzen Sie die Bearbeitungszeit und erhalten das Verkehrswertgutachten zeitnah.

In der Wertermittlung von unbebauten Grundstücken werden in der Regel ein aktueller Grundbuchauszug (Abteilung I und II), ein Auszug aus dem Liegenschaftskataster (Lageplan, Flurkarte), ein Auszug aus dem Baulastenverzeichnis[1], ein Auszug aus dem Altlastenkataster, die Bewilligungsurkunden für bestehende grundbuchliche Rechte (z.B. Wegerechte) und sonstige rechtliche Gegebenheiten, die nicht im Grundbuch vermerkt sind z.B. privatrechtliche Nachbarschaftsvereinbarungen, Flurbereinigungsverfahren etc. benötigt.

Hinzukommen bei bebauten Grundstücken die Baubeschreibung incl. Flächenberechnungen aus den Bauunterlagen, Pläne des Gebäudes (Grundriss, Schnitte, Ansichten), die Angabe des Baujahres, Angaben zu Zeitpunkten und Umfang von Modernisierungsmaßnahmen, An- und Umbauten, eventuelle Baumängel/Bauschäden, eine Auskunft über den Denkmalschutz, die Mietübersicht/Mietverträge/Pachtverträge, der ehemalige Kaufpreis, der Energiepass des Gebäudes, eine Betriebskostenaufstellungen und Nebenkostenabrechnungen der letzten zwei Jahre und Bewilligungsurkunden für eventuell bestehende grundbuchliche Rechte (z.B. Wohnrechte).

Bei Wohnungseigentum kommen zusätzlich die Teilungserklärung und der Aufteilungsplan, Name und Anschrift des WEG-Verwalters, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen mit Informationen zu Beschlüssen der Eigentümerversammlung über anstehende Reparatur- oder Instandsetzungsmaßnahmen, anhängige Sonderumlagen und Hausgeldrückstände sowie aktueller Wirtschaftsplan und Angaben zu Rücklagen hinzu.

Des Weiteren ist die Übermittlung vorliegender Gutachten/Vorgutachten, städtebauliche Auskunft über die baurechtliche Situation des Grundstücks incl. der Abfrage zum Stand der öffentlichen Erschließung nach § 127 BauGB (Erschließungsbeiträge), eine Auskunft aus der Kaufpreissammlung, die Abfrage über Erschließungskosten nach Kommunalabgabengesetz bei den Versorgungsunternehmen sowie der Mietspiegel der Gemeinde wünschenswert, soweit Ihnen diese vorliegen sollten.

Dabei sollten sämtliche Unterlagen aktuell bzw. nicht älter als drei Monate sein. Sollten Ihnen verschiedene Unterlagen nicht vorliegen, können diese mit Hilfe des Sachverständigen oder von Sachverständigen selbst meist unkompliziert beschafft werden. Dabei unterstützt Sie der beauftragte Sachverständige gern. In außerordentlichen Fällen werden weitere Unterlagen vom Sachverständigen bei Ihnen angefordert.

Bei STATUT erhalten Sie nach Prüfung der vorab besprochenen Sachverhalte ein im Dienstleistungsvertrag enthaltenes schriftliches Angebot zur gewünschten Sachverständigenleistungen. Die zu übermittelnden Unterlagen Ihrer Immobilie an STATUT wird mit Ihnen im ersten Telefonat individuell besprochen und Ihnen noch einmal schriftlich mitgeteilt.